Josef Spirk (geb.1946)

 

spirk

Kapellmeister der Militärmusik des Militärkommandos Salzburg von 01.01.1976 bis 31. 12.1995 und Musikreferent/Heeresmusikchef im BMfLV Sektion III seit 01.01.1995.

Josef Spirk, geboren am 19.08.1946 in Mühldorf bei Feldbach (Steiermark), nahm nach dem Pflichtschulbesuch Instrumentalunterricht an der Städtischen Musikschule in Feldbach bei Prof. Lobovsky. 1964 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Karl Steinwidder im Hauptfach Klarinette.

1965 rückte Spirk zur Militärmusik Steiermark ein, in der er unter den Militärkapellmeistern Prof. Alois Krall und Prof. Mag. Rudolf Bodingbauer als Soloklarinettist diente. Während seiner Dienstzeit bei der Militärmusik konnte er sein Musikstudium fortsetzen, und dieses 1974 mit der erfolgreichen Ablegung der Diplomprüfung beenden. In der Dirigenten - Ausbildungsklasse von Prof. Max Haider an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz bereitete sich Josef Spirk im Rahmen der Ausbildung zum Musikoffizier auf die Militärkapellmeisterprüfung vor und übernahm nach deren erfolgreicher Ablegung am 01.04.1976 die Leitung der Militärmusik des Militärkommandos Salzburg.

Spirk legte großen Wert auf die musikalische Ausbildung "seiner" Militärmusiker. Er war auch sehr bemüht, die von Prof. Ertl begonnene Zusammenarbeit mit allen kulturellen Einrichtungen des Landes fortzusetzen.

Spirk stellte sich auch einer wichtigen und großen Aufgabe auf lange Sicht, nämlich: Einspielung sämtlicher 106 Regimentsmärsche der k.u.k. Armee, eine Aufgabe, die aufgrund seiner derzeitigen Tätigkeit als Heeresmusikchef sein Nachfolger weiter führt.

Auch im Blasmusikverband Salzburg arbeitete er mit.

Durch seinen persönlichen Kontakt zu Komponisten und Arrangeuren brachte Josef Spirk immer wieder interessante neue Blasmusikliteratur zu Gehör (besonders Werke von H.J. Rhinow, W Koenen u.a.).

Nach der Pensionierung von Mag. Sollfeiner im Jahr 1994 wurde Josef Spirk am 01.01.1995 als Musikreferent bzw. Heeresmusikchef in das BMfLV, Sektion III berufen. Seine diesbezügliche Aktivität betrifft in erster Linie die von Sollfelner eingeführten jährlichen Großveranstaltungen (Zusammenziehung aller Militärmusiken) sowie die Intensivierung der nationalen und internationalen kulturellen Kontakte.

 


Die Biographie entstammen dem Buch „Die österreichische Militärmusik in der II. Republik 1955-2000“

 

   
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